Brause Sozial: Flohmarkt zugunsten von Exit-Deutschland

 31.03.2019 – 14:00 

 

Der Aufschwung der AfD und die Entwicklung neuer rechter Gruppierungen sowie deren zunehmende Verbreitung gibt Grund zur Sorge. Nicht umsonst wird regelmäßig zu Gegendemos und Flashmobs mobilisiert, denn für Rassismus ist kein Platz in dieser Stadt.
Aber was ist mit den Menschen, denen vielleicht erst durch diese bunte Gegenwehr, durch den Protest der Menschen auf der anderen Seite der Absperrung, eigene Erlebnisse oder spätere Berichterstattung erst bewusst wird, wem sie sich da eigentlich angeschlossen haben? Und die vielleicht schon viel zu tief drinstecken, um sich ohne Weiteres aus dieser Szene auch wieder verabschieden zu können?
Für diesen Fall gibt es die Initiative EXIT-Deutschland, die Aussteigern aus der rechtsextremen Szene Hilfe zur Selbsthilfe bietet.
Und das wollen wir unterstützen.

Dieser Flohmarkt basiert komplett auf Sachspenden. Nehmt euch, was euch gefällt. Im Gegenzug freuen wir uns über eine freiwillige Spende für EXIT-Deutschland.

Natürlich werden alle übrig gebliebenen Spenden sinnvoll weitergegeben, z.B. an das fairhaus oder Niemandsland.

Infos über Exit
EXIT-Deutschland
EXIT-Deutschland ist eine von Diplom-Kriminalist und Ex-Kriminaloberrat Bernd Wagner und Ex-Naziführer Ingo Hasselbach gegründete Initiative der ZDK Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, die seit Sommer 2000 für Aussteiger aus der rechtsextremen Szene Hilfe zur Selbsthilfe bietet.
EXIT-Deutschland hilft Aussteigenden, neue Perspektiven außerhalb der rechtsextremen Szene zu entwickeln. Dabei vermittelt EXIT Kontakte und gibt praktische Hilfen. EXIT geht auf Fragen von Sicherheit, Soziales und der persönlichen Aufarbeitung ein. EXIT sagt auch, was nicht möglich ist.
EXIT bietet keine ökonomische und soziale Absicherung an und schützt auch nicht vor strafrechtlicher Verfolgung, hilft allerdings bei der Neuorientierung im Leben in Freiheit und Selbstbestimmung.
EXIT-Deutschland analysiert rechtsextreme Bestrebungen, besonders der Militanz und der ideologisch motivierten Gewalt und erschließt Möglichkeiten der Vorbeugung und Bekämpfung der politisch-ideologisch motivierten Kriminalität und anderer Rechtsverletzungen, des Schutzes von Opfern sowie der Resozialisierung von ihr Leben und ihre Einstellungen ändernder Personen.
EXIT-Deutschland kooperiert mit anderen Organisationen in Fachverbünden und unterhält Dependenzen mit verschiedenen Aufgaben,
EXIT arbeitet im Verbund des Zentrums Demokratische Kultur. EXIT-Deutschland ist dabei Partner der Initiative HAYAT-Deutschland und des Diagnostisch-therapeutischen Netzwerkes Extremismus. sowie anderer Träger und Fach-Firmen im Bereich der spezialisierten sozialen Hilfen und Informationsarbeit, wie der Widerschein ibbm.
EXIT-Deutschland hilft engagierten Menschen, die von Rechtsradikalismus betroffen sind, wie Familien von aktiven Rechtsextremisten, nach Maßgabe der Möglichkeiten.
EXIT-Deutschland arbeitet unter Beachtung des gesetzlichen Informationsschutzes mit der Wissenschaft und den Medien zusammen, um über Ideologien und rechtsradikales Handeln den Möglichkeiten, Erfordernissen und fachlichen Maßstäben entsprechend aufzuklären.
Im Bereich der Bildung und der Publikation kooperiert EXIT mit der Fa. Widerschein ibbm und der dort angesiedelten edition widerschein.
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EXIT-Deutschland wird durch Spenden finanziert sowie derzeit Projektbereiche über das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!
„Förderung der Strukturentwicklung zum bundeszentralen Träger / Themen- und Strukturfeld: Ausstiegsberatung „Ausstieg aus dem Rechtsradikalismus – EXIT-Deutschland CaseManagement Jugendliche, Jungerwachsene, Familien, Kinder und Frauen aus bundesrelevanten Gruppen“
Fördermittel 2018: 225.000 €

Brause – Vereinsheim des Metzgerei Schnitzel e.V.
Bilker Allee 233
40215 Düsseldorf

Eintritt: Ein Lächeln

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